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Dieses Rezept zeigt dir, wie du ein köstliches vegetarisches Tofu Pad Thai mit cremiger Erdnusssauce zubereitest. Mit wenig Aufwand kannst du ein authentisch inspiriertes Thai Gericht schaffen, das voller Aromen und Texturen steckt.
Persönlich finde ich gerade die Kombination aus knusprigem Tofu und der samtigen Sauce unwiderstehlich. Es erinnert mich an eine meiner ersten Begegnungen mit thailändischem Streetfood, einfach lecker und voller Geschmack.
Zutaten
- 200 g Reisnudeln: für die typische, zarte Konsistenz am besten dünne breite Reisnudeln wählen
- 1 Möhre: für natürliche Süße und knackige Textur frisch und fest sollte sie sein
- 1 Paprika: für extra Farbe und leicht süßliche Würze idealerweise Bio und fest
- 2 Frühlingszwiebeln: für milden Zwiebelgeschmack und Frische nur die grünen und weißen Teile verwenden
- 2 Knoblauchzehen: für das würzige Aroma möglichst frisch und fest
- 1 kleines Stück Ingwer: sorgt für die leichte Schärfe und Frische frisch und ohne Druckstellen auswählen
- 200 g Tofu: idealerweise fester Tofu für bessere Konsistenz beim Anbraten
- 2 EL Sojasauce: für Umami und Salzgehalt auf eine gute Qualität achten z B Tamari oder naturally brewed
- 2 EL Erdnussöl: für den authentischen Geschmack und hohen Rauchpunkt
- 60 g Erdnussbutter: naturbelassen ohne Zuckerzusatz für den richtigen Erdnussgeschmack
- 60 ml Kokosmilch: für Cremigkeit und leichte Süße
- 1 EL Agavendicksaft: für sanfte Süße alternativ Honig oder Ahornsirup möglich
- 1 Spritzer Limettensaft ca. 5 ml: schenkt Frische und hebt die Aromen hervor
- Große Pfanne oder Wok: für das schnelle und schonende Anbraten
- Kochtopf: zum Einweichen oder Kochen der Reisnudeln
- Schneidebrett und Küchenmesser: für das präzise Schneiden
- Kleine Schüssel oder kleiner Topf: zur Zubereitung der Sauce
Anleitung
- Reisnudeln vorbereiten:
- Die Reisnudeln nach Packungsanweisung einweichen oder bissfest kochen. Anschließend gut abgießen und mit etwas Öl vermengen damit sie nicht kleben. Beiseitestellen.
- Gemüse und Tofu schneiden:
- Möhre Paprika und Frühlingszwiebeln in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Den Tofu vorsichtig ausdrücken und in kleine Würfel schneiden.
- Tofu anbraten:
- Das Erdnussöl in einer Pfanne oder einem Wok erhitzen. Den Tofu darin goldbraun und leicht knusprig anbraten. Anschließend Knoblauch Ingwer und Frühlingszwiebeln zugeben und kurz mitbraten. Mit Sojasauce ablöschen.
- Erdnusssauce zubereiten:
- In einem kleinen Topf Erdnussbutter Kokosmilch Agavendicksaft und Limettensaft sanft erwärmen und gut verrühren bis eine cremige Sauce entsteht.
- Gemüse hinzufügen:
- Möhre und Paprika in die Pfanne geben und kurz anbraten. Das Gemüse sollte noch leicht bissfest bleiben.
- Nudeln unterheben:
- Die vorbereiteten Reisnudeln in die Pfanne geben und alles gut vermengen. Mit Chiliflocken abschmecken.
- Servieren:
- Das Pad Thai auf Teller verteilen mit der Erdnusssauce übergießen und nach Wunsch mit Sesam bestreuen.
Eine meiner Lieblingszutaten ist die Erdnussbutter weil sie dem Gericht diese unverwechselbare Cremigkeit und ein warmes Aroma verleiht. Ein Moment den ich nie vergesse war das erste Mal als ich diese Sauce selbst gemacht habe und das gleich so gut gelungen ist, einfach ein Genuss.
Aufbewahrungstipps
Pad Thai hält sich in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu zwei Tage frisch. Zum Aufwärmen die Pfanne leicht einölen und das Gericht schonend bei mittlerer Hitze erwärmen damit die Nudeln nicht trocken oder matschig werden. Reste lassen sich auch als kalter Salat essen das schmeckt besonders gut im Sommer.
Zutatenalternativen
Tofu kann bei Nicht Veganern problemlos durch Hühnchen Garnelen oder Rindfleisch ersetzt werden. Wer keine Kokosmilch mag kann auch Hafer oder Sojamilch für die Erdnusssauce verwenden dann aber die Menge an Flüssigkeit vorsichtig anpassen. Agavendicksaft lässt sich gut mit Honig oder Ahornsirup ersetzen je nachdem was verfügbar ist.
Serviervorschläge
Limettenspalten verleihen Frische und können je nach Geschmack über das Pad Thai geträufelt werden. Geröstete Erdnüsse sorgen für extra Crunch und betonen das Erdnussaroma der Sauce. Frischer Koriander ergänzt das Gericht durch seine aromatische Kräuternote. Ein leichter asiatischer Gurkensalat passt hervorragend als Beilage und sorgt für kühle Frische.
Ich wünsche dir viel Freude beim Nachkochen und Genießen dieses leckeren Tofu Pad Thaïs!
FAQ zu Rezepten
- → Kann ich statt Tofu auch Fleisch verwenden?
Ja, Hähnchen, Garnelen oder Rindfleisch sind passende Alternativen zu Tofu in diesem Gericht.
- → Welche Nudeln eignen sich am besten?
Traditionell werden Reisnudeln verwendet, da sie typisch für Pad Thai sind.
- → Kann ich das Gericht vegan zubereiten?
Ja, das Gericht ist vegan, sofern vegane Erdnussbutter verwendet wird.
- → Wie lange lässt sich Pad Thai aufbewahren?
Im Kühlschrank hält sich das Gericht bis zu 2 Tage in einem luftdichten Behälter.
- → Kann ich dieses Gericht vorbereiten?
Ja, Sauce und Gemüse können vorbereitet und später frisch zusammengebraten werden.