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Dieses Rezept bringt knuspriges, paniertes Hähnchen und cremige Fettuccine Alfredo auf den Teller – eine Kombination, die sowohl den Gaumen verwöhnt als auch optisch begeistert. Ideal, wenn man ein Gericht sucht, das schnell geht, jedoch wie aus dem Restaurant schmeckt und gleichzeitig jeden am Tisch glücklich macht.
In meiner eigenen Küche ist dieses Gericht ein sofortiger Favorit, weil man mit wenig Aufwand so viel Geschmack bekommt und es immer wieder begeistert.
Zutaten
- Hähnchenbrustfilets: 4 bis 6 dünn geschnittene Hähnchenbrustfilets – am besten frisch und gleichmäßig dünn geschnitten für eine gleichmäßige Panierung
- Mehl: ½ Tasse Mehl – sorgt für die erste Haftschicht der Panade
- Eier: 2 große Eier, verquirlt – binden die Panade und machen sie besonders knusprig
- Panko: 2 Tassen Panko-Semmelbrösel – für die herrliche Knusprigkeit, Panko ist grober als normales Paniermehl und gibt den besseren Biss
- Parmesan in der Panade: ¼ Tasse frisch geriebener Parmesan – gibt der Panade eine würzige Note und hilft beim Bräunen
- Gewürze für die Panade: Je 1½ Teelöffel Knoblauchpulver, Zwiebelpulver und italienische Kräuter – verleihen aromatische Tiefe
- Salz und Pfeffer: Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer – unbedingt frisch mahlen für das beste Aroma
- Pflanzenöl: Pflanzenöl zum Braten – ein neutrales Öl mit hohem Rauchpunkt wie Sonnenblumen- oder Rapsöl eignet sich am besten
- Fettuccine: 450 g Fettuccine – al dente gekocht für den perfekten Biss
- Schlagsahne: 2 Tassen Schlagsahne – sorgt für die samtige Konsistenz der Sauce
- Butter: 2 Esslöffel ungesalzene Butter – rundet die Sauce ab und sorgt für feinen Geschmack
- Knoblauch für die Sauce: 3 Knoblauchzehen, fein gehackt – frisch für ein intensives Aroma
- Parmesan in der Sauce: ½ Tasse frisch geriebener Parmesan – macht die Sauce extra cremig und vollmundig
- Reserviertes Pastawasser: ¼ Tasse reserviertes Pastawasser – die enthaltene Stärke hilft beim Binden und macht die Sauce geschmeidig
- Abschmecken: Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Abschmecken
Anleitung
- Pasta kochen:
- Bringen Sie einen großen Topf mit Wasser zum Kochen und salzen Sie das Wasser großzügig. Kochen Sie die Fettuccine nach Packungsanweisung al dente. Bewahren Sie vor dem Abgießen ¼ Tasse des Kochwassers auf, es wird später für die Sauce benötigt.
- Hähnchen panieren:
- Salzen Sie die Hähnchenfilets leicht. Bereiten Sie drei Schüsseln vor: Mehl, verquirlte Eier, und die Panko-Semmelbrösel gemischt mit Parmesan, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver sowie italienischen Kräutern, Salz und Pfeffer. Tauchen Sie das Hähnchen zuerst in Mehl, dann in das Ei und schließlich in die Paniermischung. Legen Sie die Stücke auf einen Teller, ohne sie zu stapeln.
- Alfredo-Sauce zubereiten:
- Schmelzen Sie Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Geben Sie den Knoblauch hinzu und braten Sie ihn etwa 10 Sekunden lang, bis er duftet. Fügen Sie die Schlagsahne hinzu und lassen Sie die Sauce kurz köcheln. Rühren Sie nach und nach den Parmesan ein, bis die Sauce cremig wird. Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab und geben Sie bei Bedarf etwas reserviertes Pastawasser hinzu, um die Sauce zu verdünnen.
- Hähnchen braten:
- Erhitzen Sie das Pflanzenöl in einer Pfanne auf circa 175 Grad Celsius. Braten Sie die Hähnchenstücke in Chargen für 2 bis 3 Minuten pro Seite, bis sie goldbraun und knusprig sind. Lassen Sie die Stücke auf einem Gitter abtropfen, so bleibt die Panade schön knusprig.
- Finale Zubereitung:
- Vermischen Sie die Fettuccine sanft mit der Alfredo-Sauce. Schneiden Sie das Hähnchen in Streifen und legen es oben auf die Pasta. Garnieren Sie nach Wunsch mit weiterem Parmesan, frischer Petersilie oder frisch gemahlenem Pfeffer. Servieren Sie das Gericht sofort, damit alles frisch und knusprig bleibt.
Die Idee, knuspriges Hähnchen mit Alfredo-Pasta zu kombinieren, stammt aus meiner Suche nach einem schnellen, aber außergewöhnlichen Abendessen. Ein besonders schöner Moment war das erste gemeinsame Essen mit Freunden, bei dem alle begeistert waren vom knusprig-cremigen Zusammenspiel.
Aufbewahrungstipps
Bewahren Sie Reste des Gerichts in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Die Pasta lässt sich gut 2 Tage frisch halten. Braten Sie das Hähnchen am besten separat noch einmal kurz in der Pfanne an, um die Knusprigkeit wiederherzustellen. Die Sauce lässt sich beim Aufwärmen mit etwas zusätzlichem Pastawasser verdünnen, damit sie nicht zu dick wird.
Zutataustausch
Anstelle von Panko-Semmelbröseln können auch traditionelle Semmelbrösel verwendet werden, wenngleich die Panade dann etwas weniger knusprig wird. Statt Schlagsahne eignet sich auch eine Kombination aus Half-and-half oder eine pflanzliche Alternative wie ungesüßte Cashew-Creme für eine leichtere oder vegane Variante. Beim Parmesan kann man auf Pecorino romano ausweichen für intensiveren Geschmack.
Serviervorschläge
Dazu passt ein frischer grüner Salat mit Zitronen-Vinaigrette wunderbar, da die Säure die cremige Sauce ausgleicht. Knoblauchbrot ist perfekt, um die Sauce aufzutunken, und gerösteter Brokkoli oder Spargel sorgen für Farbe und zusätzliche Nährstoffe auf dem Teller.
Mit diesen Tipps gelingt das Gericht garantiert und Sie landen bei Freunden und Familie einen Volltreffer. Guten Appetit!
FAQ zu Rezepten
- → Kann ich das Hähnchen backen statt braten?
Ja, im Ofen bei 220°C auf einem Rost 15–18 Minuten backen. Für extra Knusprigkeit leicht mit Öl besprühen und kurz unter den Grill legen.
- → Kann ich die Sauce vorbereiten?
Die Sauce sollte frisch zubereitet werden. Wenn nötig, etwas dünner kochen, da sie beim Aufwärmen dick wird.
- → Gibt es eine Alternative zur Schlagsahne?
Half-and-half eignet sich für eine leichtere Variante. Ebenso funktionieren ungesüßte Cashew-Creme oder Kokosmilch als nicht-tierische Alternativen.
- → Wie bleibt das Hähnchen knusprig?
Das Öl auf 175°C erhitzen, nicht zu viele Stücke gleichzeitig braten und das Hähnchen auf einem Rost abtropfen lassen. Erst kurz vor dem Servieren schneiden und auf die Pasta legen.
- → Wie kann die Alfredo-Sauce perfekt gelingen?
Die Sauce nicht aufkochen, frisch geriebenen Parmesan verwenden und bei Bedarf etwas Pastawasser zum Verdünnen einrühren, um eine cremige Konsistenz zu erhalten.